Die Futtersorten

Alle Futternäpfe sind so platziert, dass die Verschmutzung so gering wie möglich ist und die Körnermischung, immer in ausreichender Menge und optimaler Qualität zur Verfügung steht.

Ich versorge meine Tiere mit einer belgischen Mischung, die wird auf Anruf günstig und zuverlässig direkt in Haus geliefert. Zusätzlich füttere ich französische rote Kolbenhirse. Meine Zuchtkäfige sind mit Außenfütterung versehen. 

Dadurch hervorragend gegen Verschmutzung von oben geschützt. Diese kann kein Vogel als Sitzgelegenheit nutzen. Es ist sehr praktisch und gut kontrollierbar.

Das ganze Jahr bekommen die Vögel ein Weichfutter welches aus verschiedenen Produkten von  mir selbst hergestellt wird. Mineralien und weitere frische Vitaminbeigaben in Gemüseform, damit die Vögel es kennen und es bei der Aufzucht der Jungtiere keine Gewöhnungszeiten gibt. In der Voliere gebe ich gern Broccoli und andere Gemüsearten am Stück. Hiermit beschäftigen sich die Gloster sehr gern. Auch "frische" Erbsen werden gern genommen.

 

Mineralien / Vitamine

Es ist sehr wichtig, dass der Gloster mit ausreichend verschiedenen Mineralien und Vitaminen versorgt wird. Auch hier ist eine gute Mischung verschiedener Produkte bei den Mineralien von großem Vorteil. Auch Vogelkohle steht meinen Glostern immer zur Verfügung.
Man kann auch sicher  davon ausgehen, dass jeder Vogel einen individuellen Geschmack und Bedarf hat und sich immer das entsprechende auswählen kann. 

Nur so ist eine optimale Bildung des Knochenskelettes und des Federkleides gewährleistet. Sepiaschalen werden zusätzlich angeboten. Diese werden von den Glostern gern angenommen und sie beschäftigen die Vögel bei der Aufnahme. Auch Terra Mix mit Mineralien und Spurenelementen ein reines Torfprodukt, wird sehr gern von den Glostern angenommen.

Das Trinkwasser

Die Vögel täglich mit frischem Wasser zu versorgen ist erste Priorität. (Hier wird einfach weiter gebadet). Gerade in den Sommer-monaten ist das besonders wichtig. Die tägliche Reinigung der Trinkgefäße ist dann selbstverständlich.

Eine Verschmutzung durch Kot und Futterreste ist immer leicht möglich. Bei gewissenhafter Versorgung sind Krankheits-übertragungen so gut wie ausgeschlossen. Verunreinigtes Trinkwasser ist eine der größten Brutstätten im Sommer für unerwünschte Bakterien und sonstige Keime. Besonders in den Sommermonaten bei höheren Temperaturen. Um einigermaßen dagegen zu wirken, hänge ich die Tränken in den Volieren an einer Kette ca. 1,30 cm über den Boden auf. So kommen kaum Schmutz, Futterreste und Voliereneinstreu in die Tränken.

 

Das Badewasser

Jeder Züchter weiß, wie gerne Gloster baden. Sie müssen es nur kennen. Sie bekommen bei mir, etwa in einem Rhythmus von zwei bis drei Tagen, die ausgiebige Gelegenheit dazu. Da kann fast kein Vogel widerstehen dass ist einfach ansteckend. Wichtig ist, dass das Wasser entfernt wird bevor es abgestanden ist, damit sich keine Krankheitsherde und Bakterien bilden und vermehren können. Das ist auch stark von den sommerlichen Temperaturen abhängig.

Verschmutzt ist es schon nach zehn Minuten. Eine halbe Stunde kann da schon zu lange sein. Dieses „Badevergnügen“ ist für die Pflege und entwicklung der Federn und des wohlbefindens unverzichtbar. Bei mir bleibt das Badewasser weniger als eine halbe Stunde für die Vögel erreichbar.