Die Eiablage und die Aufzeichnungen
Die Eiablage ist ein Prozess auf die der Züchter kaum Einfluss nehmen kann. Innerhalb von ca. zehn Tagen sollte das erste Ei gelegt sein. Ist das nicht der Fall, untersuche ich die Henne, ob in den nächsten Tagen ein Ei zu erwarten ist. Wenn es nicht so ist, wird das Paar sofort getrennt.
Wenn das Nest von der Henne fertig gebaut ist und sich das Paar gut versteht wird etwa nach zehn Tagen das erste Ei gelegt. In der Regel wird jeden Tag ein Ei
gelegt, welches gegen ein Kunstei getauscht wird. Jetzt wird das Legedatum und alle Folgedaten, wie Schlupf und Beringung usw. ordentlich auf der von mir entwickelten Zucht- u.Stammkarte
eingetragen, um diese Daten für eine spätere optimale Übersicht, in das Zucht-u- Verwaltungsprogramm einzupflegen.
Diese Karte befindet sich, einmal
gefaltet, direkt am Zuchtkäfig.
Nach dem dritten gelegten Ei legt man diese wieder in das Nest und entfernt die Kunsteier.
Jetzt wird das Weibchen ca. vierzehn Tage brüten und die Jungen werden alle an einem Tag schlüpfen.
Es gibt Züchter, die untersuchen schon nach ein paar Tagen das Gelege mit einer Lampe oder nehmen die Eier in die Hand, um
festzustellen ob es wohl befruchtet ist. Ich lasse das Gelege ganz in Ruhe. Mit einer Schier-Lampe kann man nach ein paar Tagen sehen ob das Gelege befruchtet ist.
Ist das Gelege nicht befruchtet, kann man es entfernen und die Henne wird in wenigen Tagen ein 2. Gelege produzieren. Legt eine Henne zum Beispiel mehr als fünf befruchtete Eier, können diese zum Teil einem anderen Paar untergelegt werden. Hier gilt natürlich einiges zu bedenken, damit bei dieser Aktion keine Verwechselung passieren kann. Denn über die Abstammung sollte man schon bescheid wissen und akribisch Buch führen.