Wenn das Nest von der Henne fertig gebaut ist und sich das Paar gut versteht wird etwa innerhalb von zehn Tagen das erste Ei gelegt.

In der Regel wird jeden Tag ein Ei gelegt, welches gegen ein Kunstei getauscht wird.

 

Die Eiablage ist ein Prozess auf die der Züchter kaum Einfluss nehmen kann.  Sollte in der Zeit noch kein Ei gelegt sein, untersuche ich die Henne ob in den nächsten Tagen ein Ei zu erwarten ist. Wenn es nicht so ist, wird das Paar sofort getrennt.

Jetzt werden alle Daten ordentlich auf der von mir entwickelten Zucht-Stammkarte eingetragen, um Diese, für eine spätere optimale Übersicht, in das Zucht- und Verwaltungs- programm einzupflegen. Diese Karte befindet sich, einmal gefaltet, direkt am Zuchtkäfig. Nach dem vierten gelegten Ei legt man das komplette Gelege wieder in das Nest und entfernt

die Kunsteier. Jetzt wird das Weibchen ca. vierzehn Tage brüten und die Jungen werden alle an einem Tag schlüpfen.

Nach etwa fünf Tagen, kann mit einer sogenannten Schierlampe feststellen ob das Gelege befruchtet ist.

 

Ist das Gelege nicht befruchtet, kann man es entfernen und die Henne wird in wenigen Tagen ein 2. Gelege produzieren.

Legt eine Henne zum Beispiel mehr als fünf befruchtete Eier, können diese zum Teil einem anderen Paar untergelegt werden.

Hier gilt natürlich einiges zu bedenken, damit bei dieser Aktion keine Verwechselung passieren kann. Denn über die Abstammung sollte man schon bescheid wissen und akribisch Buch führen, damit auch immer die passenden Eltern zugeordnet werden.